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MUNDUS -
Das Kunstmagazin für Deutschland, Österreich und die Schweiz

MUNDUS ist ein Kunstmagazin und berichtet über Ausstellungen und interessante Events aus Kunst und Kultur in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir informieren über besondere Galerien, Kunstmessen sowie über zeitgenössische Künstler aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Bildhauerei, Installation und Autoren-Schmuck. Auf unserer Internetpräsenz www.mundus-art.com finden Sie Leseproben aus dem Magazin, unsere Mediadaten und alle Informationen rund um das Abonnement sowie einen Überblick über die bisher erschienenen Schwerpunktthemen und Ausgaben; diese können Sie bei Interesse im Shop nachbestellen. Bei uns können Sie Kunst(wissen) abonnieren oder verschenken! Unser Kunstmagazin MUNDUS erhalten Sie druckfrisch als Abo in Deutschland für 26 Euro (EU 34 Euro) für jeweils vier Ausgaben. Neben der Printversion gibt es MUNDUS natürlich auch als Epaper.


Ausgabe 2/2021

Tiere in der Kunst

Geschichte einer sensibler werdenden Beziehung

Künstlerporträt

Kunst und Psychologie

Ausstellungen

Wesen wie wir

Die Tierdarstellungen der Malerin Christa Mayrhofer

 
„Wir halten die Tiere nicht für moralische Wesen. Aber meint Ihr denn, dass die Tiere uns für moralische Wesen halten?“ fragte der Philosoph Friedrich Nietzsche bereits 1881 in seinem Werk Morgenröte. Gedanken über die moralischen Vorurteile – lange vor den Zeiten der Folterung moderner Nutztiere durch Anbindung, Kastenstand und Käfighaltung auf engstem Raum. Wo sind die Zeiten geblieben, in denen Menschen ihren Kühen, Schweinen und Hühnern allerhöchsten Respekt entgegenbrachten?

Am Anfang waren Stier und Kuh: In der jüngeren Altsteinzeit, etwa zwischen 36.000 und 19.000 Jahren vor Christus malten die ersten Menschen in den Höhlen von Lascaux Auerochsen und Wisente, die wilden Verwandten unserer wiederkäuenden Milch- und Fleischproduzenten. In der griechischen Antike nahm der Gott Zeus die Gestalt des Stieres an, um die schöne Europa nach Kreta zu entführen.

 

Das Tier, der Mensch und die Kunst

Eine sich wandelnde Bezieh-ung und ihre Darstellung im Bild

 
Am Anfang stand die Wahrnehmung des Tieres als göttlich und ausgestattet mit geheimnisvollen Kräften. Sammler- und Jägergesellschaften lebten mit den Tieren des Waldes oder der Savanne im selben Lebensraum und jagten sie – bis zur Größe eines Mammuts – unter Lebensgefahr. Dabei bekamen sie die Kraft und Geschicklichkeit ihrer Beute zu spüren und lernten die Fähigkeiten der Tiere zu bewundern.

Indianer hatten ein persönliches Totemtier, dessen Fähigkeiten sie zu übernehmen hofften. Die genaue Beobachtung der Lebensge-wohnheiten von Tieren hilft bei der Jagd und oft auch beim Auffinden von Wasserstellen.
So wundert es nicht, dass bei der frühen, nacheiszeitlichen und neolithischen Kunst an Höhlenwänden die Tierdarstellungen dominie-ren.

Die Natur als Bildhauerin

Das Dinosaurier Museum Altmühltal zeigt in einer weltweit ersten Ausstellung die Mineraliensensation der Gogottes


Sie sind rätselhaft und eine 30 Millionen Jahre alte Rarität unter den Mineralien: Sandsteinformationen mit dem Namen Gogottes. Bis Ende September erleben Besucher in der Ausstellungshalle des Dinosaurier Museums eine Auswahl der besten dieser von der Natur geformten und äußerst seltenen Gebilde. Es ist die erste kuratierte Gogottes-Ausstellung weltweit, die sich exklusiv diesen faszinierenden kalkweißen Schöpfungen widmet.

Gogottes stammen aus dem Dünensand der Gegend um die französische Stadt Fontaine-bleau etwa siebzig Kilometer südöstlich von Paris. Geologisch werden die skurrilen, weichen Formen als Konkretionen bezeichnet. Das sind Anhäufungen von Mineralien, die abgelagertes Sedimentgestein verfestigen.

                                                            →Mehr lesen in der aktuellen Ausgabe MUNDUS 2/2021