ÜBER UNS

MUNDUS -
Das Kunstmagazin für Deutschland, Österreich und Schweiz

MUNDUS ist ein Kunstmagazin und berichtet über Ausstellungen und interessante Events aus Kunst und Kultur in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir informieren über besondere Galerien, Kunstmessen sowie über zeitgenössische Künstler aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Bildhauerei, Installation und Autoren-Schmuck. Auf unserer Internetpräsenz www.mundus-art.com finden Sie Leseproben aus dem Magazin, unsere Mediadaten und alle Informationen rund um das Abonnement sowie einen Überblick über die bisher erschienenen Schwerpunktthemen und Ausgaben; diese können Sie bei Interesse im Shop nachbestellen.
Bei uns können Sie Kunst(wissen) abonnieren oder verschenken! Unser Kunstmagazin MUNDUS erhalten Sie druckfrisch als Abo in Deutschland für 26 Euro (EU 34 Euro) für jeweils vier Ausgaben. Neben der Printversion gibt es MUNDUS natürlich auch als Epaper.

Magazin-mundus_4-20_Titel_1000x1381


Herbstausgabe 4/2020

Kunst aus der Schweiz

Mehr als Hodler, Giacometti und Klee

Kunstgeschichte

Kunst und Politik

Ausstellungen

Ars Helvetica

Eine kurze Kunstgeschichte der Schweiz

 

Alberto Giacometti, Paul Klee, Ferdinand Hodler, Arnold Böcklin, Hans Holbein der Jüngere: die Schweizer Kunstgeschichte wartet mit einer großen Zahl international bekannter Künstler auf und war die Geburtsstätte wegweisender Kunstrichtungen wie Dadaismus und Konkreter Kunst. Mit dem Ende des 14. Jahrhunderts kündigte sich in der Schweiz die nördliche Renaissance an, die der deutsche, jedoch größtenteils in Basel tätige Maler Konrad Witz einführte. Bemerkenswert ist sein Gemälde Der wunderbare Fischzug, das wohl erste naturgetreue Landschaftsgemälde der europäischen Kunstgeschichte. Witz wagte den revolutionären Schritt, die biblische Szenerie vom See Genezareth an den Genfer See zu verlegen. Einer der weltweit berühmtesten Renaissancemaler, der ebenfalls lange auf Schweizer Boden lebte, ist auch der deutsche Maler Hans Holbein der Jüngere. Holbein malte Porträts bedeutender Persönlichkeiten, etwa das berühmte Gemälde von Heinrich VIII., dessen Hofmaler er nach seinem Weggang aus der Schweiz wurde. Ein sehr persönliches Gemälde ist das Bildnis seiner Ehefrau und zweier ihrer Kinder, das zu den frühen Familienporträts der europäischen Kunstgeschichte zählt.

Fotostadt Düsseldorf

Die Stadt am Rhein wäre der ideale Standort für das Deutsche Fotoinstitut

Fotografie ist nicht nur ein Handwerk oder ein Instrument der Dokumentation, sondern eine eigene Kunstsparte, genauso wie Malerei, Bildhauerei, Grafik und Architektur. Umso mehr überrascht die Lektüre zweier Katalogtexte von Thomas Weski und Janos Frecot, aus denen hervorgeht, dass Fotografie für deutsche Museen lange Zeit kein Sammlungsgegenstand gewesen war. Sie sind nachzulesen im Ausstellungskatalog Sichtweisen – Die neue Sammlung Fotografie. Der Ausstellungskatalog ist anlässlich der ersten Präsentation eines Teiles der Fotosammlung Rudolf Kicken entstanden, die 2019 für den Kunstpalast Düsseldorf erworben wurde und nun den Grundstock für eine systematische Fotosammlung bilden soll. Der 2016 verstorbene Galerist und Sammler Rudolf Kicken war in Deutschland einer der wichtigsten Protagonisten eines neuen Blicks auf Fotografie als Kunstform. Als Kicken 1973 im Museum of Modern Art die dortige Sammlung der Fotografien von Künstlern aus der ganzen Welt sah, wollte er diese Idee nach Deutschland exportieren.

Thurgauer Köpfe – Frauen erobern die Kunst

Kunstmuseum Thurgau

 

Verteilt auf vier Standorte zeigt sich der Kanton Thurgau im Spiegel seiner Bewohner auf unkonventionelle Art und Weise. Am Ausstellungsprojekt Thurgauer Köpfe beteiligen sich in Frauenfeld das Naturmuseum, das Museum für Archäologie und das Historische Museum, in der Kartause Ittingen das Kunstmuseum Thurgau und das Ittinger Museum sowie auf dem Arenenberg das Napoleonmuseum. Die Vorgehensweisen der sechs Häuser unterscheiden sich stark. Während Napoleonmuseum, Ittinger Museum und das Museum für Archäologie wichtige Einzelpersönlichkeiten ins Zentrum ihrer Auseinandersetzung stellen, gehen die drei anderen Institutionen das gemeinsame Ausstellungsthema grundsätzlicher an: Das Historische Museum befasst sich mit dem Phänomen Köpfe und den Mechanismen dahinter in verschiedenen Epochen, das Naturmuseum weitet die Köpfesammlung auf Pflanzen und Tiere aus, während im Kunstmuseum Thurgau ausschließlich Künstlerinnen die Aufgabe übernehmen, den Thurgau zu repräsentieren.

 

                                                            →Mehr lesen in der aktuellen Ausgabe MUNDUS 4/2020